Spitzenspiel verloren, Platz zwei dennoch behauptet
20.01.2015

Spitzenspiel verloren, Platz zwei dennoch behauptet
SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge kassieren 24:30-Pleite beim Bredstedter TSV
Bredstedt
Mit 24:30 (9:13) mussten sich die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge im Spitzenspiel beim noch ungeschlagenen Tabellenführer Bredstedter TSV geschlagen geben. „Wer weiß, was passiert wäre, wenn wir nicht so fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen wären“, ärgerte sich Trainer Detfred Dörling. „Jedenfalls haben wir großartig gekämpft und nur durch ungeschickte Aktionen verloren.“ Weil die HSG Tarp-Wanderup bei der HSG Kropp/Tetenhusen II patzte, bleibt die Dörling-Sieben mit nun 18:10 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz – punktgleich mit dem TSV Lindewitt und zwei Zähler vor Tarp-Wanderup.
Mit starker Abwehrarbeit hielten die Stormarnerinnen die Partie in der Anfangsviertelstunde offen. Das erste Gegentor kassierte die HSG erst nach sechs Minuten. „Leider haben wir daraus keinen Nutzen gezogen“, erklärte Dörling. In der zweiten Viertelstunde ließ bei den Reinfelderinnen dann auch die Konzentration nach. Und der Klassenprimus nutzte die Fehler der Gäste gnadenlos aus. Lediglich Torhüterin Annika Rahf hielt ihr Team mit tollen Paraden im Spiel. Mit zwei Toren in Folge verkürzte die HSG kurz vor der Pause auf 9:11, produzierte dann aber gleich wieder zwei Fehler, die Bredstedt nutzte, um sich eine Vier-Tore-Führung zur Pause zu erarbeiten.
Zu Beginn der zweiten Hälfte kassierten die Reinfelderinnen innerhalb kürzester Zeit drei Zwei-Minuten-Strafen. Bredstedt konnte sich in Überzahl auf 18:12 absetzen. In der verbleibenden Spielzeit konnte sich die HSG zwar immer wieder gute Torgelegenheiten erarbeiten, scheiterte aber zu häufig im Abschluss, um noch einmal Spannung aufkommen zu lassen.
mf
Tore HSG Reinfeld: Sina Rostek (6/2), Anna-Lena Tetzlaff (5), Kerstin Albrecht (3), Dominique Schildt, Laura Beth, Lina Tonding (je 2), Lena Powierski (2/2), Janine Sachse, Rika Tonding (je 1).
Quelle:Stormaner Tageblatt